Das Schicksal liest meinen Blog

… und es kommentiert sogar.

Nachdem, was gestern geschehen ist, war der heutige Mittag eine irre Geschichte. Jener Chat war nicht aufrufbar, darum ging ich in einen anderen. Der eigentlich nichts taugt, aber während andere Menschen den Fernseher anmachen, schaue ich mir lieber virtuelle Gemeinschaften an und senfe dort.

Dort traf ich Yannick. Er erzielte gleich mit seiner ersten Nachricht einen Volltreffer. Nicht nur durch das Fehlen von „was machst Schönes/hi wie gehts/willst du mir beim spritzen zusehen“, sondern wirklich inhaltlich. Er war 17, fast 18. Und während wir schrieben, überprüfte ich parallel, ob ich nur deshalb so empfänglich für ihn war, weil mir gestern das Bübchen begegnete. Aber nein! Er war schlichtweg eine Kopie des 16-jährigen. Sogar die erste Silbe ihres Namens war dieselbe. Besser noch, er habe schon eine kleine Affaire mit seiner Schwimmtrainerin gehabt.

Als ich mit ihm schrieb, dachte ich unzählige Male „Das glaubt mir jetzt keiner! KEIN MENSCH wird mir das glauben!“ Und erklärte auch Yannik, was passiert war, und dass ich das für einen Wink des Schicksals hielt. Zumal er nur ein paar km weit weg wohnte und ebenfalls frei hatte. Also entschied ich, statt lange darüber nachzudenken, mich sofort auf ein Getränk mit ihm zu verabreden. Herzklopfend. Aber entschlossen. Lächelnd. Unter der Dusche schon diesen Beitrag formulierend.

Was das Schicksal dazu meint? Die schwarze Vespa fuhr einfach vorbei. Kam auch innerhalb des Cappuccino nicht zurück. Danke, Schicksal, ist angekommen.

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