Sanft

Es muss nicht immer schmutziger Sex sein. Auch wenn sich nun manche während des Lesens verabschieden…

Wir begegneten uns im Chat. Etwa eine Stunde später gehen wir gemeinsam vom Parkplatz aus das Ufer entlang. Wir reden nicht. Ich erkläre ihm nur, wo es lang geht. Sage ihm, was hier und da oft zu beobachten ist. Wir schweigen, gehen nebeneinander her. Möchte ihn nicht verunsichern, weil ich weiß, dass dies hier etwas Verbotenes für ihn ist. Ich habe eine kleine Fleecedecke aus meinem Kofferraum unter dem Arm. Trage ein dem warmen Wetter angemessenes Röckchen, eine leichte, durchsichtige Bluse mit kleinen Knöpfen. Vorab war er sicher, er sollte nicht hier sein, nicht mit mir. Aber er wusste ebenso, dass er es wollte, der Versuchung nachgeben musste, da ihm diese Gelegenheit so bald nicht wieder geboten würde. So geht er neben mir. Das Risiko ein.

Da ist die Ecke, die ich gesucht habe. Unbesetzt. Drumherum hohe Sträucher. Vor uns plätschert der See an das Ufer. Schwimmen wollen wir aber nicht. Ich breite die Decke aus, setze mich nieder, er lässt sich direkt neben mich sinken. Beginnt mich zärtlich zu küssen. Streichelt über der Bluse meine Brüste, findet die Brustwarzen, die ihm dabei entgegen kommen. Er öffnet die Bluse halb, sie ist elastisch genug, um so weit geöffnet Blick und Raum zu bieten, dem was sie nicht verpackt. Sie verpackt (nicht) einen BH (weiß!), der als Halbschale die Brüste nur eben hält, aber nicht verhüllt. Sie springen ihm förmlich entgegen. Er streichelt die nackte Haut, berührt sie mit den Fingerspitzen, dann mit der ganzen Handfläche, immer nur mit sanftem Druck. An dieser Stelle denke ich immer „Greif zu!“, spreche es aber nicht aus, denn er darf nicht verprellt werden. Nicht so jung und vergeben und zurückhaltend und neugierig, wie er ist. Ich lasse ihn experimentieren, auch für mich ist es ein Experiment, mich zurückzuhalten, nicht fordernd und gierig zu sein.

Er greift sanft zu, nimmt eine Brust aus der Schale, küsst sie, fährt mit der Zungenspitze um die Warze, saugt kurz daran. Dabei schaue ich ihm zu, studiere sein Gesicht, während er es tut. Er nimmt die zweite Brust in die Hand, leckt sie, saugt sie vorsichtig. Er schaut mir nun ins Gesicht, lächelt, küsst mich wieder, noch immer eine Hand an einer Brust. Wir reden nicht, wir genießen still. Ich stütze mich nun mit beiden Händen auf der Decke ab, lege meinen Kopf in den Nacken, während er weiter meine Brüste streichelt, sanft knetet, die Nippel abwechselnd saugt und leckt. Es fühlt sich schön an, so pur und ohne Absicht oder Ziel, nur genussvoll liebkosend, was sich ihm da bietet. Mir entfährt ein Seufzer, als ich das denke.

Er lässt meine Brüste los, rutscht von neben mir zu unter mir. Sein Oberkörper liegt dabei auf der Decke, die Beine auf dem Gras. Er schaut noch einmal zu mir hoch, sieht mich lächeln, schiebt den Rock ein wenig hoch und küsst die Innenseiten meiner Schenkel. Dann züngelt er an ihnen, fährt mit der Zunge hinauf und wieder herab. Kommt dabei der Möse immer näher, berührt einmal kurz mit der Zunge meine linke Schamlippe. Ich male mir aus, wie sie sich gerade vor ihm öffnen muss. Selbst spüre ich nicht, wie nass ich bin, bis ich nicht über die Rückmeldung des Gleitens von Fingern eine Idee davon erhalte. Aber ich weiß genug über mich um zu erahnen, welchen Glanz er bereits sehen muss. Er züngelt über die Leisten, nacheinander. Küsst die Schamlippen vorsichtig.

Ich höre ihn einmal tief Luft holen mit der Nase. Er saugt meinen Duft ein. Ja, nimm an Eindrücken mit, was da ist, Marcus. Er leckt mit der Zunge über die äußeren Schamlippen, jeweils einmal, küsst sie wieder. Dann spüre ich seine Zunge plötzlich in mir. Mhmmm, er ist angekommen, schmeckt mich, riecht mich, spürt mich. Er weiß nun genau, wie sehr es mir gefällt, ohne dass wir sprechen müssen. Er tastet sich mit der Zunge über alle Lippen, längs durch die Nässe. Eine halbe Ewigkeit lang tut er das. Ich genieße ihn.

Sogar, dass er nicht tut, was viele andere Männer jetzt tun würden, genieße ich. Er hat die Hände unter meinem Po, nirgends sonst. Er lässt nur seine Zunge spielen und spreizt nicht meine Lippen, um die Klit freizulegen. Nein, er sucht und findet sie mit der Zunge, lässt sie kreisen, ganz langsam. Sie wird sich ihm nun entgegen recken, das weiß ich. Ich laufe aus, das weiß ich. Wie gerne würde ich seinen Kopf mit Druck auf mich pressen, um Finger betteln, nach den Kondomen greifen, aber ich beherrsche mich. Um einfach zu genießen, was er tut. Ich lasse ihn tun, was er kann und will. Und das ist nicht wenig.

Mit höchstem Genuss leckt und saugt und züngelt er. Ich seufze und stöhne leicht, ich keuche nicht. Jedes Zuviel würde diese Begegnung gefährden. Er lässt sich so herrlich viel Zeit und erkundet jeden Millimeter meiner Möse mit der Zunge, was will ich mehr als so viel Freude daran?

Die Sonne geht bereits unter. Ein fremder Kopf unter meinem Rock leckt mich genüsslich. Das ist es, was man unter „verwöhnen“ wirklich verstehen kann. Er setzt sich auf, küsst mich. Er schmeckt nach mir. Er hat mich in seinen Poren. Später werde ich ihn darauf hinweisen, dass er sich das Gesicht waschen solle, bevor er zuhause ankommt. Die Küsse sind zart und ungierig. Mit einem Blick auf seine Hose stelle ich fest, dass ich ihn anfassen will. Sein Schwanz zeichnet sich unter dem Stoff der Hose mit Gummibund ab. Ich greife über dem Stoff einmal der Länge nach zu. Er stöhnt. Ich schaue ihm in die Augen, lächele, greife in den Bund, den Blick dabei prüfend in seine Augen gerichtet. Er lächelt zurück. Er hilft mir dabei, die Hose auf die Oberschenkel herunter zu ziehen, denn ich will ihn in die Hand nehmen. Als ich den harten, geraden und etwas größeren Schwanz in der Hand habe, widerstehe ich dem Drang, wie selbstverständlich meinen Mund darüber zu stülpen. Das könnte für ihn – rückblickend – zuviel an Fremdgehen sein, und ich möchte nicht, dass er hinterher irgendetwas bereut. Ich greife ihn von oben nach unten, massiere nur leicht, genieße sein Stöhnen sehr. Es ist wie ein erstes Fummeln zwischen Teenies, nicht Casual Sex zwischen einer Schlampe und einem 20 Jahre jüngeren Mann. Ich schaue ihn an, während ich ihn leicht massiere und werde belohnt mit einem heißen Gefühl am Unterarm und einem Gesicht, in dem die Augen vor Wonne geschlossen sind.

Advertisements

Wehe, wenn sie alleingelassen

So ein Ding wollte ich schon lange haben. Für den Strand, wenn ich in Urlaub fahre. Damit man sich dahin zurückziehen kann. Als Frau beeindruckt mich ja alles, was sich von selber aufbaut. Also nahm ich es vorhin mit. Mit dem Zehnprozentrabattaufalles kostete es auch nur 13,40.

Während die Hühnersuppe kochte, lachte mich die Verpackung an. Ok, warum nicht einfach schonmal rausholen und ausprobieren. Platz habe ich im Wohnzimmer ja genug. Als mir das Zelt in die Fresse fliegt, segelt ein roter Zettel auf den Boden:

IMG_20160525_153842[1]

 

Steht aber wie ’ne Eins! Größer als erwartet. Nun, es wurde begutachtet, es ist alles dran, jetzt wieder zusammenklappen. Die Anleitung ist ja dabei. Da ich aber ein extrem schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen habe und dazu noch kurze Arme, versage ich kläglich. Bleibt es halt stehen, bis jemand kommt, der sich weniger doof anstellt. Der Retter in der Not quasi. Bloß bitte nicht mit weißem Pferd, das passt wegen des Zeltes nicht mehr ins Wohnzimmer. Vermutlich kann es solange in der Tiefgarage warten.

Vielleicht schlaf ich mal eine Nacht drin. Der Schlafsack ist ja im Keller. Tut auch nicht so weh, den aus seiner Verpackung zu holen.

 

IMG_20160525_154517[1]

Repossessing

Die Bettwäsche ist noch nicht getrocknet. Sowohl auf dem Laken, als auch auf der Bettdecke sind noch die Spuren des Tages zu fühlen. Mein schwarzer Rock hat Flecken – sie sind von mir selbst. In diesem Bett mischen sich Gerüche, Eindrücke, Erlebnisse, Gespräche, Sex der letzten Woche.

Während er mich streichelt, mich massiert, fragt er mich. Er fragt nach Samstag. Fragt nach Sonntag. Fragt nach dem Montag zuvor. Will vor allem von heute Nachmittag erfahren, während ich selber noch sortiere, wie es mir damit geht.

Je mehr ich erzähle – im Plauderton, kichernd, schwärmend – umso erregter wird er. Meine Worte können das nicht entfernt so gut wiedergeben, wie es seine eigenen taten.

Haut an Haut. Wärme. Vertraute Gerüche. Aufgestaute Lust. Nach Hause kommen. Es ist sein Stolz auf diese Frau (sic:mich), das Verlangen nach ihrer Hitze und Nässe, die ihn hineinziehen. Tief in das Zuhause. Einfach darin baden. Halten. Mich wieder in Besitz nehmen. Mein Mann. Ich bin seine Frau.

Das zweite/erste/ein weiteres Mal

Heute werde ich die Fortsetzung erleben. Beim ersten Mal schickte ich ihn nach Hause, weil ich mehr wollte als mal eben schlechten Sex.

Jetzt verspricht er mir schlechten Sex, damit ich ihn um seiner selbst Willen mag. Dafür wiederum mag ich ihn.

In den letzten Wochen schaukelte es sich hoch. Blieb auf hohem Niveau des Wollens, veränderte sich von Tag zu Tag hinsichtlich des Wie. Von hart und animalisch zu sinnlich. Wieder zurück. Und nochmal geändert. Warum nicht sowohl als auch, kann man sich fragen. Weil wir nicht zu schnell verbrennen wollen. Dieses Ding hier kann ein längeres und tieferes werden, eines das sich in die bestehende Beziehung einfügen kann. Nicht nur sexuell, sondern auch emotional. Ich weiß es nicht.

Geduscht bin ich, das Handtuch um den Kopf schon weg, die Haare gekämmt. Ich lasse einfach trocknen, mag es gerne, wie meine Haare etwas lockig und fluffig fallen. Auf dem Kopf habe ich es gerne natürlich und uneitel.

Für heute wünsche ich, dass wir aufeinander reagieren und nicht planen. In den letzten Tagen variierte mein Kopfkino, aber der Anfang war immer der Gleiche: Der Kuss im Flur unter dem Pfeil. Wie es dann weitergeht, kann ich nicht voraussehen, weil wir zu zweit sind. Mit Wünschen, Bedürfnissen, Vorlieben. Teilweise könnte ich es steuern. Je nachdem, in welcher Kleidung ich ihn empfange. Bin ich keusch bekleidet, werden wir reden. Bin ich nackt, werden wir nach dem Kuss sofort auf dem Bett landen. Trage ich einen BH oder nicht? Schließe ich die Bluse oder nicht?

Jetzt dauert es noch 75 Minuten. Er fährt los, „getankt, geduscht und geil“. Ein Literat!

Beine und Füße eincremen. Dabei noch ein paar Haare an den Unterschenkeln finden. Nun, es ist immer eine Frage des richtigen Lichts. Mit dem Staubbesen nun noch in allen Zimmer Haare sammeln.

Noch eine Stunde. Ich bekomme schon wieder Hunger. Nach 2 Knäckebroten eigentlich kein Wunder. Dann noch einen Joghurt mit Mangostückchen.

Hab mich für ein Jerseyröckchen entschieden, das mann beliebig rauf und runter ziehen kann. Weißen BH, weiße Bluse, die ich ohnehin nicht ganz schließen kann oben. Harre nun der Dinge, die gleich kommen.

Liebesbrief

Statt eines Berichtes des heutigen Tages: Der Brief, der mich soeben erreichte. Hachmach!

Samstag mittag und ich bin froh,
Ich bin froh und glücklich, dass es immer noch funktioniert. Seit über 2 Jahren funktioniert es immer noch, nicht immer, aber oft genug, dass ich das Gefühl habe, vor Geilheit nach dir zu zerfließen. Es ist Samstag mittag und du wirst im Moment von einem Freund gefickt, während ich dir diese Zeilen schreibe. Nebenbei tropft Geilheit aus meiner Eichel.

Warum funktioniert es heute besonders gut ? Vergangenes Wochenende hätte ich dich (fast) ficken wollen. Zwei Dinge standen dagegen: Du hattest noch deine Tage und warst zurückhaltend. Ich war auf dem Familienfest nicht gelöst genug, um meiner Lust auf dich nachzugeben. Dennoch haben mich deine Schuhe und Kleidchen auf einem „wollen-Level“ gehalten.

Das Wochenende zuvor hatte ich Sex mit B., aber du hattest keinen Sex. In meinen Gedanken schwingt es mit, dass ich zur Zeit der Familienfeier mehr Sex gehabt hatte als du. Aber dann waren deine Tage vorbei, ich war nicht mehr da und dein Sexhunger kam. Du hast dich ohne Umschweife mit O. vergnügt und warst sicher weiterhin im Internet nicht untätig. Am Donnerstag hast du dich am See lecken lassen. Und Samstag machst du schon wieder für den Nächsten die Beine breit. Es kickt mich unglaublich, mit welcher Anzahl und Geschwindigkeit du mich mit deinen Sexabenteuern überholst. Es kickt mich, dass es dir scheinbar leicht von der Hand geht. Dieses Wochenende wäre ein Sonntag mit B, aber sie ist zur Kommunion gefahren. Ich bleibe solo und überlasse meine Frau mit ihrem starken Sexhunger sich selbst. Sie sucht und wird finden ihn zu stillen. Ja, dieses Wochenende kickt es mich besonders stark.

Im April bist du ins Pornokino gefahren, einfach ins Blaue. Auch ein Tag, an dem du vermutlich starken Sexhunger hattest. Dass du in diesem Umfeld eines Pornokinos mit einem wildfremden Mann vaginal zum Orgasmus kommen kannst, ist für mich eine so wundervolle Gabe. Ich liebe dich dafür, wie du Männerträume wahr werden lässt. Du erfüllst sowohl meine Träume, wenn du so leicht vaginal kommst oder Sperma schluckst. Du erfüllst aber auch anderer Männer Träume und darauf bin ich stolz, wenn du dich anal vögeln lässt, dir die Brüste abbinden lässt, Deepthroat machst und vieles mehr.

Als wir von (…) zurückfuhren, kamen wir in Reiseschwierigkeiten und es hat mich belastet zu sehen, wie dich bei Schwierigkeiten immer wieder der Mut verlässt. Ich habe gespürt, dass diese Reise für mich kein Urlaub war. Ich war selbst nicht gelöst genug, um dich aufzufangen wie in (…), als uns das Hotel gestrichen wurde. Mir ist nun klar, dass Familienfeste für mich nicht genug Freiheit und Sex zulassen, um dich und deine Gaben erholsam zu genießen.

Du bist eine Frau, fähig und wie wir scherzhaft sagen, vielleicht auch dafür gemacht, Männerträume zu erfüllen. Es gefällt mir besonders, wenn sich dein Sexhunger bar jeder Moral Bahn bricht und du mit Freude reizt, um sexuell befriedigt zu werden. Und ich bin stolz, dass ich fähig bin, deine wundervolle, sexuelle Veranlagung anderen Männern zuteil werden zu lassen. Ich bin stolz, dass ich dich nicht nur für mich einsperren möchte. Und ich bin froh, wie ich an diesem Samstag wieder einmal erlebe, dass es sich für mich nicht nur geteilt anfühlt, sondern dass es mich darüber hinaus sexuell erregt, wenn ich einen anderen Schwanz in deiner nimmersatten Möse weiß.

Ich benötige manchmal Sex mit anderen Frauen, für mein eigenes Selbstwertgefühl. Aber in meiner Veranlagung ist mir wichtig, dass du vielmehr Sex mit anderen Männern hast, dass das Verhältnis unausgewogen ist. Du hast mir oft gezeigt, dass es dich keine Überwindung kostet, meine Veranlagung zu bedienen. Ich hoffe, auch du empfindest so, dass es gut und recht ist, wenn andere Schwänze in dir stecken. Ich habe in dir die Frau gefunden, die mich mit ihrer Veranlagung, ihren Stärken glücklich machen kann. Indem sie einfach sie selbst sein darf. Eine Schlampe. Mir dir, liebste (luderliederlich) möchte ich weiter durchs Leben gehen. Ich nehme dich im Ganzen an, mit deinen Stärken und Schwächen. Deswegen möchte ich Situationen, die dich schwächen vermeiden, aber Situation in denen deine Stärken glänzen, herbeiführen und genießen.

Ich liebe dich.

O.

Wow! Auch ohne ist er sexy und attraktiv, aber wenn er im Anzug durch die Wohnungstür kommt, da knie ich nieder! Anzughosen sind nicht so schnell zu öffnen, so viele Haken. Aber wenn die Hose erst auf den schwarzen Schuhen hängt, ist er mir ausgeliefert. Allerdings nur ein paar Augenblicke lang, bis er mich 3 Meter weiter durch die Schlafzimmertür schiebt und mich aufs Bett wirft, sich noch halb bekleidet zwischen meine Beine drückt und mich einsaugt. Ausgiebig widmet er sich den glatten, dicken Schamlippen, um sich dann dem Rest der Kleidung blitzschnell zu entledigen und gleichzeitig den Schwanz in meinen Mund zu schieben und dabei 3 seiner Finger tief in mir zu versenken. Ich bin schon bereit für ihn, wir brauchen es beide sofort, und doch lässt er mich zappeln, bevor er mich stopft. Ich will alles gleichzeitig – seine Finger, seine Zunge, seinen Schwanz, bekomme aber immer nur einen Teil davon, und das macht mich wahnsinnig. Ich will ihn. Ich will alles von ihm, am liebsten seinen ganzen Kopf in mir! Er füllt meinen Kopf mit Lust und seinem Schwanz, so tief er kann, fingert mich dabei. Ich will mehr, ich muss gefüllt werden, er schraubt sich in mich hinein. Das Bett wird nass, ich höre es an seine Haut platschen. Er genießt mein Zucken, sagt „weil du so schön gekommen bist, hast du ihn dir jetzt verdient“, wieder verschlucke ich ihn. Genieße sein Zucken.

Fast ein Jahr lang ist er nicht hier gewesen, da dürfen auch 5 Minuten Pause sein, um darüber zu sprechen, wie gut es tut, sich wieder gegenseitig gut zu tun. Aber sie streckt sich ihm schon wieder nass entgegen, ein wenig geschwollen nun. Er reagiert, weil er den Geruch, die Nässe, die Geilheit liebt, auch sein Freund will mehr. Er will ficken, wie er es lange nicht getan hat. Wieder in meinen Mund, auf mir hockend, die rechte Hand nach hinten gestreckt, um mich weiter zu fingern. Ich greife mit links fest zu und reibe mit rechts die Handfläche kreisend um die pralle Eichel. Reizüberflutung, das braucht der beschnittene Schwanz jetzt. Mein Name ist dann „Gott!“, auch wenn er ebenso wenig Draht zu eben diesem hat wie ich. Wenn ich ihn reibe, hält seine Hand inne, wenn ich meine weichen Lippen zur Entspannung um ihn stülpe, reibt er. Es spritzt wieder, ich lasse von seinem Schwanz ab, um Überreizung zu vermeiden. Denn ich brauche den Schwanz noch voll funktionstüchtig, wir waren uns vorher einig, dass das Tier in ihm noch raus muss.

„Wie willst du mich?“ frage ich ihn. Er überkreuzt meine Beine, drückt sie herunter und dringt fest ein. Perfekter Winkel, perfektes Tempo, perfekter Gesichtsausdruck. Der Schweiß perlt von der Stirn, ich halte ihn zuckend fest, höre und sehe die Wonne, die Verstärkung seiner Lust. Er legt einen Zahn zu, das Tier ist da. Immer und immer wieder bleckt das Tier die Zähne, sieht leidend aus, gibt alles. Er ist jung, ich muss mir keine Sorge um die Kondition machen. Wie ich es liebe, wenn der Schweiß auf mich herunter tropft! Meine Zuckungen werden stärker, er lacht fast, als er spürt, wie fest er massiert wird. Wie ein andauernder, trockener Orgasmus sei das. Er stößt weiter zu. Das Zucken scheint nicht enden zu wollen, das Hirn wird still.

Es werde ihn durch die Klausurphase tragen. Mich hinterlässt es mit einem Unterleib, der dreimal so groß zu sein scheint als normal. Der perfekte Montagabend.

Wenn sie sprechen könnte

Stell dich nicht so an. Als du feststellst, dass es mich überhaupt gibt, willst du mich gar nicht haben. Und wenn ich gegen diese Einstellung rebelliere, gebärst du dich, als würdest du sterben! Meine Güte!

Aus heiterem Himmel betäubst du mich. 13 Jahre lang hältst du mich in Ketten und auf Sparflamme. Kontrollierst sogar den Wochentag, an dem ich mich melden darf. Gut, dann mache ich Dienst nach Vorschrift. Nur das Nötigste. Pöh.

Nun soll ich plötzlich von einem Tag auf den anderen 100 Prozent geben? Werde ich da eigentlich auch gefragt? Ohne mich! Jetzt lass ich dich zappeln. Das könnte dir so passen. Mal sehen, wer hier am längeren Hebel sitzt.

Ok. Es ist meine Bestimmung, dafür bin ich ja da. Glaub also nicht, ich würde das für dich tun, ich will nur auch ein sinnvolles Leben führen. Gebe ich mich eben hin und bereite ein Bett. Es wird eine Herausforderung zu sehen, was ich alles aushalten kann. Tritte von außen kenne ich ja schon, jetzt will ich mal sehen, wie sich das von innen anfühlt.

Sag mal, tickst du denn noch richtig? Da reiß ich mir für dich den Arsch auf, und da schneidest du mich von oben bis unten auf? Ist DAS der Dank dafür, dass ich dein Leben  grundlegend verändert habe? Glaub mal, ich merk mir das.

Oh, das hätte ich wohl nicht sagen dürfen, was? Jetzt hat sich die Dame was ganz Neues einfallen lassen, um mich ruhig zu stellen. Gut, wenn ich hier gar nicht mehr gebraucht werde, sollst auch keinen Spaß mehr haben. Ich sag meinen Kumpels da oben bescheid, dass du auch ruhig gestellt wird. Wirst schon sehen.

Gefällt dir nicht, was? Hm. Ich sehe ja, dass du leidest. Hm. Tut mir irgendwie auch leid. Dass das so schlimm sein würde für uns, wollte ich ja auch nicht. Nichts mehr los mit uns beiden. 5 Jahre Ödheit. Hm.

He, das schmeckt ja plötzlich ganz anders hier. Völlig giftfrei! Wie geil ist DAS denn? Yeah! Wir sind wieder da! Komm, lass uns so richtig einen drauf machen! Wir haben was nachzuholen. Die Nachbarn über mir, die da links und rechts, ich glaube, die sind ausgezogen, von denen höre ich gar nichts mehr. Die haben wohl alle Brücken hinter sich eingerissen. Ach, unwichtig. Jetzt ist Trallafitti!

Wie ich das genieße, so frei zu sein! Ich lasse richtig die Sau raus, heftiger und öfter, als du dir je hättest vorstellen können! Zu heftig und zu oft ist dir das? Weißt du, wie egal mir das ist?

Den einen, in den könnte ich mich verlieben. Der sagt so schöne Dinge über mich. Ich glaube, der kennt mich besser als du. Der weiß, wie ich mich rundum anfühle, wie glatt ich bin, was ich für Geräusche mache, der beobachtet mich genau und genießt mich. Solltest dir von ihm mal eine Scheibe abschneiden. Und mehr von seiner Sorte zu mir lassen. Die meisten schubsen mich rum und treten mich, als wär ich ein Stück Fleisch.

Du, ich höre das! Auch wenn du es nicht mir sagst, was dir nicht passt, ich HÖRE das! Ich höre auch, dass du dir keinen Blödsinn einfallen lässt, aber wie wäre es denn, wenn du einfach akzeptieren würdest, wie es ist? Bei all den Nachteilen vergiss bitte die Vorteile nicht. Wir haben Spaß! Ist das nicht alles andere wert?

Einen geb ich dir noch mit. Ich spucke und schreie einmal, um dich zu erschrecken. Hihi, hat funktioniert. Dir hab ich einen Strich durch die Planung gemacht. Einfach so.

Nee. Da kommt nichts mehr. Wenn du dich von einmal Schreien und Spucken so beeinflussen lässt, ist das nicht mein Problem, Mädel. Sitz du mal am Wochenende rum und warte. Ich hab Zeit.

JETZT! Jetzt leg ich los! Komm, hör auf zu jammern, und kuschel dich mit mir auf’s Sofa. Ach, und bring eine Wärmflasche mit.

An F. Schon wieder.

Ja, ich bin es. Ich habe nur meinen Namen geändert, damit die Nazis, denen ich gerne auf die Schlipse trete, nicht irgendwann vor meiner Tür stehen. Du erkennst mich an meiner Silhouette, an meinen Beinen.

Auch deine beiden Mails im Januar habe ich erhalten. Deine Fotos habe ich zur Kenntnis genommen. Immer noch bist du unglaublich sexy, das wirst du sicher auch noch ein paar Jahre lang bleiben. Deine neue Frisur finde ich allerdings scheiße, mit längeren Haaren gefielst du mir erheblich besser. Da konnte man rein greifen.

Nein, ich „schulde“ dir überhaupt nichts. Erst recht keine Erklärung. Trotz deines Selbstbewusstseins bist du leicht kränkbar und liest nicht alles so, wie ich es schreibe, daher spare ich es mir.

Und wieder einmal lässt du mich nicht schlafen. Weil ich dir in Gedanken schreiben muss, weil ich mir vorstellen muss, wie es wäre, wenn ich dir antwortete. Ob ein Kaffee reichen würde. Ob du dafür herkommen würdest. Ob ich doch wieder deine Haut spüren wollte. Deine Brust, deine Schultern. Ob ich wenigstens deine Lippen probieren wollte. Wenn ich sie denn bekäme. Ob ich dir überhaupt noch gefallen würde. Ob es mir gefallen würde. Was ich dir sagen wollte. Wie du darauf reagieren würdest.

Weil ich die Antwort nicht weiß, stelle ich mir die Fragen nicht mehr. Ich leere meinen Kopf und gehe wieder ins Bett.