An F. Schon wieder.

Ja, ich bin es. Ich habe nur meinen Namen geändert, damit die Nazis, denen ich gerne auf die Schlipse trete, nicht irgendwann vor meiner Tür stehen. Du erkennst mich an meiner Silhouette, an meinen Beinen.

Auch deine beiden Mails im Januar habe ich erhalten. Deine Fotos habe ich zur Kenntnis genommen. Immer noch bist du unglaublich sexy, das wirst du sicher auch noch ein paar Jahre lang bleiben. Deine neue Frisur finde ich allerdings scheiße, mit längeren Haaren gefielst du mir erheblich besser. Da konnte man rein greifen.

Nein, ich „schulde“ dir überhaupt nichts. Erst recht keine Erklärung. Trotz deines Selbstbewusstseins bist du leicht kränkbar und liest nicht alles so, wie ich es schreibe, daher spare ich es mir.

Und wieder einmal lässt du mich nicht schlafen. Weil ich dir in Gedanken schreiben muss, weil ich mir vorstellen muss, wie es wäre, wenn ich dir antwortete. Ob ein Kaffee reichen würde. Ob du dafür herkommen würdest. Ob ich doch wieder deine Haut spüren wollte. Deine Brust, deine Schultern. Ob ich wenigstens deine Lippen probieren wollte. Wenn ich sie denn bekäme. Ob ich dir überhaupt noch gefallen würde. Ob es mir gefallen würde. Was ich dir sagen wollte. Wie du darauf reagieren würdest.

Weil ich die Antwort nicht weiß, stelle ich mir die Fragen nicht mehr. Ich leere meinen Kopf und gehe wieder ins Bett.

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