Sanft

Es muss nicht immer schmutziger Sex sein. Auch wenn sich nun manche während des Lesens verabschieden…

Wir begegneten uns im Chat. Etwa eine Stunde später gehen wir gemeinsam vom Parkplatz aus das Ufer entlang. Wir reden nicht. Ich erkläre ihm nur, wo es lang geht. Sage ihm, was hier und da oft zu beobachten ist. Wir schweigen, gehen nebeneinander her. Möchte ihn nicht verunsichern, weil ich weiß, dass dies hier etwas Verbotenes für ihn ist. Ich habe eine kleine Fleecedecke aus meinem Kofferraum unter dem Arm. Trage ein dem warmen Wetter angemessenes Röckchen, eine leichte, durchsichtige Bluse mit kleinen Knöpfen. Vorab war er sicher, er sollte nicht hier sein, nicht mit mir. Aber er wusste ebenso, dass er es wollte, der Versuchung nachgeben musste, da ihm diese Gelegenheit so bald nicht wieder geboten würde. So geht er neben mir. Das Risiko ein.

Da ist die Ecke, die ich gesucht habe. Unbesetzt. Drumherum hohe Sträucher. Vor uns plätschert der See an das Ufer. Schwimmen wollen wir aber nicht. Ich breite die Decke aus, setze mich nieder, er lässt sich direkt neben mich sinken. Beginnt mich zärtlich zu küssen. Streichelt über der Bluse meine Brüste, findet die Brustwarzen, die ihm dabei entgegen kommen. Er öffnet die Bluse halb, sie ist elastisch genug, um so weit geöffnet Blick und Raum zu bieten, dem was sie nicht verpackt. Sie verpackt (nicht) einen BH (weiß!), der als Halbschale die Brüste nur eben hält, aber nicht verhüllt. Sie springen ihm förmlich entgegen. Er streichelt die nackte Haut, berührt sie mit den Fingerspitzen, dann mit der ganzen Handfläche, immer nur mit sanftem Druck. An dieser Stelle denke ich immer „Greif zu!“, spreche es aber nicht aus, denn er darf nicht verprellt werden. Nicht so jung und vergeben und zurückhaltend und neugierig, wie er ist. Ich lasse ihn experimentieren, auch für mich ist es ein Experiment, mich zurückzuhalten, nicht fordernd und gierig zu sein.

Er greift sanft zu, nimmt eine Brust aus der Schale, küsst sie, fährt mit der Zungenspitze um die Warze, saugt kurz daran. Dabei schaue ich ihm zu, studiere sein Gesicht, während er es tut. Er nimmt die zweite Brust in die Hand, leckt sie, saugt sie vorsichtig. Er schaut mir nun ins Gesicht, lächelt, küsst mich wieder, noch immer eine Hand an einer Brust. Wir reden nicht, wir genießen still. Ich stütze mich nun mit beiden Händen auf der Decke ab, lege meinen Kopf in den Nacken, während er weiter meine Brüste streichelt, sanft knetet, die Nippel abwechselnd saugt und leckt. Es fühlt sich schön an, so pur und ohne Absicht oder Ziel, nur genussvoll liebkosend, was sich ihm da bietet. Mir entfährt ein Seufzer, als ich das denke.

Er lässt meine Brüste los, rutscht von neben mir zu unter mir. Sein Oberkörper liegt dabei auf der Decke, die Beine auf dem Gras. Er schaut noch einmal zu mir hoch, sieht mich lächeln, schiebt den Rock ein wenig hoch und küsst die Innenseiten meiner Schenkel. Dann züngelt er an ihnen, fährt mit der Zunge hinauf und wieder herab. Kommt dabei der Möse immer näher, berührt einmal kurz mit der Zunge meine linke Schamlippe. Ich male mir aus, wie sie sich gerade vor ihm öffnen muss. Selbst spüre ich nicht, wie nass ich bin, bis ich nicht über die Rückmeldung des Gleitens von Fingern eine Idee davon erhalte. Aber ich weiß genug über mich um zu erahnen, welchen Glanz er bereits sehen muss. Er züngelt über die Leisten, nacheinander. Küsst die Schamlippen vorsichtig.

Ich höre ihn einmal tief Luft holen mit der Nase. Er saugt meinen Duft ein. Ja, nimm an Eindrücken mit, was da ist, Marcus. Er leckt mit der Zunge über die äußeren Schamlippen, jeweils einmal, küsst sie wieder. Dann spüre ich seine Zunge plötzlich in mir. Mhmmm, er ist angekommen, schmeckt mich, riecht mich, spürt mich. Er weiß nun genau, wie sehr es mir gefällt, ohne dass wir sprechen müssen. Er tastet sich mit der Zunge über alle Lippen, längs durch die Nässe. Eine halbe Ewigkeit lang tut er das. Ich genieße ihn.

Sogar, dass er nicht tut, was viele andere Männer jetzt tun würden, genieße ich. Er hat die Hände unter meinem Po, nirgends sonst. Er lässt nur seine Zunge spielen und spreizt nicht meine Lippen, um die Klit freizulegen. Nein, er sucht und findet sie mit der Zunge, lässt sie kreisen, ganz langsam. Sie wird sich ihm nun entgegen recken, das weiß ich. Ich laufe aus, das weiß ich. Wie gerne würde ich seinen Kopf mit Druck auf mich pressen, um Finger betteln, nach den Kondomen greifen, aber ich beherrsche mich. Um einfach zu genießen, was er tut. Ich lasse ihn tun, was er kann und will. Und das ist nicht wenig.

Mit höchstem Genuss leckt und saugt und züngelt er. Ich seufze und stöhne leicht, ich keuche nicht. Jedes Zuviel würde diese Begegnung gefährden. Er lässt sich so herrlich viel Zeit und erkundet jeden Millimeter meiner Möse mit der Zunge, was will ich mehr als so viel Freude daran?

Die Sonne geht bereits unter. Ein fremder Kopf unter meinem Rock leckt mich genüsslich. Das ist es, was man unter „verwöhnen“ wirklich verstehen kann. Er setzt sich auf, küsst mich. Er schmeckt nach mir. Er hat mich in seinen Poren. Später werde ich ihn darauf hinweisen, dass er sich das Gesicht waschen solle, bevor er zuhause ankommt. Die Küsse sind zart und ungierig. Mit einem Blick auf seine Hose stelle ich fest, dass ich ihn anfassen will. Sein Schwanz zeichnet sich unter dem Stoff der Hose mit Gummibund ab. Ich greife über dem Stoff einmal der Länge nach zu. Er stöhnt. Ich schaue ihm in die Augen, lächele, greife in den Bund, den Blick dabei prüfend in seine Augen gerichtet. Er lächelt zurück. Er hilft mir dabei, die Hose auf die Oberschenkel herunter zu ziehen, denn ich will ihn in die Hand nehmen. Als ich den harten, geraden und etwas größeren Schwanz in der Hand habe, widerstehe ich dem Drang, wie selbstverständlich meinen Mund darüber zu stülpen. Das könnte für ihn – rückblickend – zuviel an Fremdgehen sein, und ich möchte nicht, dass er hinterher irgendetwas bereut. Ich greife ihn von oben nach unten, massiere nur leicht, genieße sein Stöhnen sehr. Es ist wie ein erstes Fummeln zwischen Teenies, nicht Casual Sex zwischen einer Schlampe und einem 20 Jahre jüngeren Mann. Ich schaue ihn an, während ich ihn leicht massiere und werde belohnt mit einem heißen Gefühl am Unterarm und einem Gesicht, in dem die Augen vor Wonne geschlossen sind.

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