Ich liebe es!

Fastfood sei ungesund. Heißt es.

Wenn ich doch aber schon vor dem Essen einen beschleunigten Herzschlag, schnellere Atmung, geweitete Pupillen, Rötung des Gesichts wahrnehme, dann ist das doch eigentlich wie Sport, oder? Der macht das doch wieder wett.

Und wenn Glückshormone ausgeschüttet werden, also schon vor dem Essen, nur weil ich dort stehe und auf den Burger warte, dann kann das doch gar nicht so ungesund sein, oder?

 

Guten Morgen!

Wenn ich morgens aufstehe und alleine bin, dann mache ich mir erst einen Kaffee und dann den Rechner an. Checke zwei Mailboxen, gehe nacheinander durch drei Foren und aktualisiere mich.

Heute stehe ich spät auf, habe unruhig geschlafen – warum, weiß ich nicht. Es lag sicher nicht am späten Telefonat, denn danach war ich entspannt. Aber ich träumte von all dem, was in den letzten Wochen passierte. Die Grundstimmung des Traumes ist eine bewegte, neugierige, reagierende, kommunizierende.

Und als ich dann die Mails von A. lese, wird mir warm und unruhig zugleich.

So… das war noch nötig (;… sehr nötig.

Du hast mich ja gefragt, wie ich das mit dem Weiten meine. Ich denke, ich kann wieder etwas klarer denken. Ging vorher nicht. Du bist Schuld.

Damit meine ich im Grunde nicht einen Zustand, sondern zwei Zustände hintereinander. Der erste ist, wenn du wegen der Breite genüsslich das Gesicht verziehst und einen süßen Schmerz verspürst, wenn ich dir den Schwanz erstmals reinschiebe, ihn mit sanfter Gewalt in dich dränge, vorstoße, ihn reinpresse. Der zweite ist, wenn ich dann bis zum Anschlag in dir stecke und dann beginne, dich fest, wild und hart zu ficken, eben wie ein Stück Fleisch, und die Enge, die vorher den Schwanz fest umschlossen hat, unter der Heftigkeit nachgeben muss, geweitet wird, zurückgedrängt wird. Ich beobachte auch gerne das Gesicht der Frau dabei, wie es sich in Wohlgefallen auflöst. (;

Und wenn eine Frau bzw. du auf sowas Lust hat, umso besser, und in deine Aussagen deute ich mal, dass dir das sehr gefällt, das macht mich auch schon wieder enorm scharf, ein Teufelskreis hier (;… ich werde auch, wie gesagt, bei der richtigen Person wahnsinnig schnell scharf und brauch sie, die Frau, dann auch häufig, so häufig, wie es eben geht. *g

Jetzt brauche ich aber noch einmal eine Kippe „danach“ (;… bevor ich wieder geil werde.

Fühl dich sanft geküsst, weil du bestimmt schon schläfst. (: Und zärtlich gestreichelt. An den Innenseiten deiner Schenkel (;.

Lächeln, Ziehen in den Lenden. Antworten. Noch einen Kaffee machen. Eigentlich ist das keine wirklich neue Geschichte, alles schon dagewesen, darum ein wenig von dem, was dieser Mail vor ein paar Tagen voranging. Gekürzt und diskretisiert. Vielleicht wird deutlich, was ich fühle, wenn ich ihm (bisher nur virtuell) begegne…

[00:19] Ich: dann lass mich dir was sagen
[00:20] Ich: seit wir beide intensiver miteinander schreiben, habe ich dich schätzen gelernt. vorher hab ich dich nur am rande wahrgenommen. und dann merkte ich: da ist jemand, der etwas zu sagen hat und werte hat, die ich unterstütze
[00:21] Ich: und lass dir gesagt sein, dass ich recht wählerisch bin darin, mich auf jemanden einzulassen. dieser jemand, ob männlich oder weiblich, muss mir gewachsen sein
[00:22] Ich: je jünger jemand ist und diese eigenschaften aufweist, umso eher kann er mich beeindrucken. weil dies ein zeichen geistiger reife ist, die nicht unbedingt mit dem alter steigen muss. entweder man KANN denken, oder nicht
[00:23] Ich: auch im XXX gibt es immer wieder diese diskussionen über das alter, und viele lehnen jüngere grundsätzlich aufgrund des alters ab. ich nicht. aus eben genannten gründen
[00:24] Ich: bei dir mischt sich sehr viel für mich
[00:24] Er: was mischt sich denn da so?
[00:25] Ich: da ist der chatter, von dem ich sehe, dass er humor hat, mit mir auf einer wellenlänge ist.
[00:25] Ich: dann ist da der reflektierte junge mann, der mir viel von sich erzählt hat und mir vertrauensvoll seinen kummer mitteilt. dem bin ich eine freundin
[00:27] Ich: dann der junge mann, der mich gleichzeitig herausfordert. ich kann einfach nicht nur als freundin still mitlesen, wie er sich im kreis dreht. da will ich ihm widersprechen, ihm in den arsch treten, ihm den spiegel vorhalten, ihm andere perspektiven aufzeigen
[00:28] Ich: dann möchte ich ihn einfach auch in den arm nehmen, ihm gutes tun, ihn streicheln, ihm zärtlich die brust und die hände massieren
[00:28] Ich: und dann ist da ein attraktiver mann, der all das vereint, und dem ich gerne meine zunge in den hals schieben möchte
[00:29] Ich: bevor und nachdem ich ihn massiert habe…
[00:29] Ich: (pause)
[00:29] Er: also.
[00:30] Er: also mein bild von dir blättert sich in etwa äquivalent zu deinen beschreibungen auf, was dich betrifft.
[00:30] Er: ich sehe dich als menschen, als freundin, als therapeutin (wenn man so will), als potentielle liebhaberin.
[00:31] Er: ich neige nicht zur eifersucht. eifersüchtig werde ich nur, wenn ich mir mit der frau auch sex vorstellen kann. und das kann ich mir mit nur sehr wenigen.
[00:33] Er: deswegen bin ich gelegentlich auch eifersüchtig, wenn du von deinen bettgeschichten erzählst, aber… ich für mich habe so gemerkt, ich fühle mich wohler, wenn man auch über sowas ungehemmt reden kann, einfach offen.
[00:33] Er: jedenfalls habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass du mir gesagt hast, du willst nur, dass ich bekomme, was ich brauche… das liest sich weird, glaube ich, aber… ich hatte wirklcih das gefühl, dass du interessiert bist, dass es mir gut geht.
[00:34] Ich: 🙂
[00:34] Er: manchmal wenn du mir dinge sagst… fällt mir ad hoc nicht immer die passende antwort ein… aber ich behalte mir das im gedächtnis.
[00:35] Er: bzw. schon die passende antwort, aber ich kann es nicht in worte schwarz auf weiß fassen, warum auch immer.
[00:36] Er: und… ich merke mir viel, was du mir sagst, so viel, wie in mein gehirn passt, also wenn möglich, alles. aber ich brauche manchmal zeit.
[00:36] Er: (pause)
[00:36] Er: (:
[00:37] Ich: schön, dass ankommt, was ich dir sagen und dich fühlen lassen will
[00:37] Er: das tut es.
[00:37] Ich: es ist mir wirklich wichtig, wie es dir geht, wie du dich fühlst. du bist mir wichtig geworden.
[00:38] Ich: nun bin ich sowieso ein mensch, der gerne gutes tut. aber eben nicht jedem. nur ausgewählten menschen. du bist so einer
[00:38] Ich: ich spüre, dass du es wert bist, dass ich dir gebe, was ich geben kann
[00:39] Er: (: so geht es mir auch mit dir. ich kann viele menschen um mich scharen, aber nur sehr, sehr wenige stehen mir wirklich nah.
[00:39] Ich: wenn ich gebe, dann gebe ich, was ich kann. ich trenne nicht zwischen geistiger und körperlicher intimität.
[00:40] Ich: ich auch nicht.
[00:40] Ich: meinem date gestern habe ich noch ein belegtes brötchen für die fahrt geschmiert. wenn ich jemanden versorge, dann richtig 🙂
[00:41] Er: (: was war drauf?
[00:41] Ich: putenbrust, käse, ein ring paprika und eine gurkenscheibe
[00:41] Er: mhm. (: ich muss morgen einkaufen.
[00:42] Ich: ich freue mich über deine mails. ich freue mich, wenn du im chat bist. ich freue mich über deine aufmerksamkeit
[00:43] Er: geht mir auch so. manchmal gehe ich als gast rein, damit ich sehe, ob du da bist oder nicht.
[00:43] Ich: ich sagte dir gestern schon: niemand muss eifersüchtig sein, weil jeder von mir die aufmerksamkeit erhält, die ich geben kann. liebe ist das einzige, was sich vermehrt, wenn man es teilt
[00:43] Ich: es gibt meinen schatz, er hat vorrang
[00:44] Ich: und dann gibt es immer wieder in unregelmäßigen abständen andere männer, die ebenfalls von mir bekommen, was sie brauchen. und dir bin ich ebenso bereit, zu geben, was ich kann. immer soviel, wie du annimmst
[00:45] Ich: wenn ich mir vorstelle, wir würden uns treffen….
[00:45] Er: geht es dir auch darum, was du zurückbekommst, oder nur um das geben an sich?
[00:45] Ich: dann kann ich mich in meiner vorstellung nie entscheiden, ob ich mit dir spazieren gehen und reden möchte
[00:46] Ich: oder ob ich möchte, dass wir übereinander herfallen
[00:46] Er: weißt du, woran ich oft denken muss…
[00:46] Er: das ist zwar banal.
[00:46] Ich: (ich bekomme ja. ich gebe nur denen, bei denen ich schon vorher was zurück bekomme)
[00:48] Er: aber wir haben irgendwann einmal im chat miteinander gefeixt bzw. es ging darum, dass ich in deinem bett liege… du hast es in etwa so gepostet „XXX“ und wahrscheinlich an XXX gedacht und deswegen haben auch andere gelacht, aber ich muss oft daran denken, wie ich bei dir schlafe, aus irgendeinem grund, und vor oder nachher mit dir schlafe
[00:48] Ich: ich war ja noch nicht fertig mit meiner aufzählung 😉
[00:49] Er: (:
[00:49] Ich: oder ob ich möchte, dass wir einfach löffelnd in meinem bett unter der decke liegen. warm aneinandergekuschelt
[00:49] Ich: und du dann irgendwann deinen schwanz zwischen meine schenkel schiebst
[00:49] Ich: wie selbstverständlich
[00:50] Er: löffeln ❤
[00:50] Ich: ich schwanke immer zwischen miteinander schlafen im liebevollen sinne und von dir herzhaft durchgenommen zu werden
[00:50] Er: ich schwanke auch.
[00:50] Ich: all das kann ich mir jedenfalls vorstellen. gleichzeitig geht es nicht. dann eben nacheinander
[00:51] Ich: aber ich weiß nicht, was ich zuerst möchte
[00:51] Ich: all das traute ich mich nicht, dir zu sagen, weil ich angst hatte, dich zu verprellen
[00:52] Ich: deswegen tut es mir sehr gut, dass wir beide jetzt hier sind und offen reden 🙂
[00:52] Ich: tut mir gut, und ich weine dabei
[00:52] Er: du weinst und mich turnt es an – wtf
[00:52] Ich: verrückt. aber es erleichtert mich
[00:53] Er: gut, also ein weinen vor erleichterung (:
[00:53] Ich: 🙂
[00:53] Er: ich hatte aber auch oft angst, dich zu verjagen
[00:54] Er: ich weiß, dass ich empfindlich und schwierig bin, kann auch stur sein…
[00:55] Er: besonders zu beginn, als wir uns kennengelernt hatten, hat mich das jedes mal gefreut, dass wir den kontakt vertieft hatten
[00:55] Er: wie ein etappensieg oder so *g
[00:55] Er: schwer zu beschreiben.
[00:55] Ich: ich glaube, das passiert uns jetzt nicht mehr. lass uns jetzt einfach immer ehrlich aussprechen, was uns beschäftigt

Zweites Frühstück

Ein alter Freund, der Brötchen mitbringt.

Der vor zwei Tagen die Bedeutung von „falls ich dann nicht unpässlich bin“ nicht in seiner ganzen Tragweite erfasst hat.

Mit dem ich beim Frühstück über Einzelheiten der vergangenen drei Jahre plausche.

Der mir einen blockierten Brustwirbel löst, indem er sich drauf abstützt.

Die Gelegenheit nutzt, mal wieder meine Brüste zu zwirbeln und damit für Tage Spuren hinterlässt. Die ich mir gerne zur Erinnerung ansehe.

Der mir auch ein zweites Frühstück beschert. Damit ich satt werde.