Neues!

Ein Mann, der abgeht wie eine Rakete, wenn ich ihm die Nippel lecke, knabbere oder beiße… hui, das ist lustig, das macht Spaß! Er hat zwei Knöpfe, mit denen er von 0 auf 100 kommt, und die ich betätigen kann! Dieses Gefühl besonderer Macht gefällt mir.

Er ging auch vorher schon ab, nachdem wir uns auf meinem Sofa kennen lernten und er mir beichtete, dass er mit dem Alter und dem Wohnort gemogelt hatte, um von seinem beruflichen Umfeld nicht erkannt zu werden. Dafür habe ich VOLLSTES Verständnis. Und da ein Jahr mehr und 30 km weniger keinen unangenehmen Unterschied machten und wir schlichtweg kompatibel waren, ergriff er nach etlichen auf hohem Niveau gewechselten Worten die Initiative und küsste mich. Erst vorsichtig, dann fester. Vielleicht sollte ich dazu übergehen, das Sofa bei solchen ersten Dates auszuziehen und die Kondome unter den Wohnzimmertisch legen, denn es ist doch immer das gleiche: das Küssen wird wilder, Hände greifen in Haare (er hat Locken! ein Traum! als ich sein Foto das erste Mal sah, rief ich innerlich: fick mich!) Hände suchen sich den Weg unter Shirts, zwischen Beine, Oberteile werden dem anderen vom Körper gezogen, Gürtel geöffnet… ja, und dann wechsele ich doch ins Schlafzimmer.

Wobei, dieser Ortswechsel brachte noch eine heiße Dynamik in das Tun. Er zog sich auf dem Weg zum Schlafzimmer die Hose und die Socken aus, drückte mich dann an die Tür des offenen Zimmers, küsste weiter und fummelte mir dabei die Hose runter. Auf den letzten Zentimetern zog er sie mir aus und steckte gleich die Zunge in mich, während ihm gleichzeitig ein mhmmm entfuhr. Wieder zu mir hochkommend, leckte er mir über den ganzen Körper, küsste mich wieder fest und drückte mich dann auf das Bett, um sein Gesicht zwischen meinen Beinen zu vergraben. Gut so. Ich mag Männer, die Prioritäten dieser Art setzen. Er fingerte fix so kunstvoll, dass meine Bettdecke nass wurde (schon wieder *augenroll* Notiz an mich: bei ihm nächstes Mal gleich Gummilaken unterspannen) und er vor lauter Begeisterung nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf und der Schwanz standen, denn das hatte er bisher noch nicht live erlebt. Er wurde so wild, dass er auf mein „die Kondome sind da drin“ die Schublade gleich ganz aus der Kommode pfefferte und einfach nach dem nächstbesten griff. XL. Wär nicht nötig gewesen, funktionierte aber.

Es folgte ein kreatives Bugsieren meiner Beine mal hierhin und mal dorthin, damit er testen konnte, wie ich je nach Stellung und Winkel auf ihn reagierte. Ich reagierte fast ausnahmslos mit Freude und Lust, bis auf das Abstützen seiner Hände mit voller Kraft auf meinen Brüsten. Das dauerte aber nicht lange, wahrscheinlich brauchte er diesen Gegendruck nur am Ende, um mich und sich noch einmal heftig kommen zu lassen. Schweiß tropfte von der Stirn. Locken zersaust. Glückliche Gesichter. Meine rechte Brust zieren noch heute 2 definierte blaue Flecken.

Verschnaufpause. Gemeinsam feststellen, was für eine gute Idee es war, sich zu treffen. Gespräch über Dies und Das. Schweiß trocknen lassen. Dabei nebenbei den anderen Körper streicheln. Und hui, da entdeckte ich die Empfindlichkeit seiner Brustwarzen und -höfe. Welche auch auf dieser glatten Brust am sportlichen Körper sehr attraktiv aussehen und einladen, daran zu spielen. Er kommentierte, wie sehr er das möge, obwohl dies nicht nötig gewesen wäre, weil ich für den Effekt einen anderen Maßstab heranziehen konnte… Ich spielte mit Druck und Geschwindigkeit, mit Fingern, Lippen, Zunge und Zähnen. Holla die Waldfee: wenn mir jemand derart fest an den Nippeln beißen würde, würde ich stoppen wollen, er dagegen wollte noch mehr und erhielt mehr. Mit gleichzeitigem Handjob. Ein Teil landete auf seinem Bauch, der Rest an mir, so dass ich auch etwas zum Einmassieren hatte. Witzig und verrückt fand er das. Naja, nicht jeder 30-jährige ist eine Drecksau oder mag Dirty Talk. Bei ihm vermisste ich das nicht.

Vor Jahren traf ich schon einmal einen Mann, der ähnlich empfindlich war wie dieses Schnittchen. Er hieß sogar genauso. Und ich kenne noch einen Mann mit dem gleichen Namen, den ich aber seltener sehe. Bei nächsten Mal werde ich eine Theorie mal an ihm überprüfen. Zweite Aufgabe nach diesem Date: den etymologischen Unterschied zwischen „merkwürdig“ und „bemerkenswert“ herausfinden. Da waren wir uns nämlich trotz aller Gemeinsamkeiten über Wert und Gebrauch von Sprache nicht einig.

 

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